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Cal Poly - San Luis Obispo

Stipendien & Finanzierung

Einleitung

Für den Auslandsaufenthalt und die Reise an eine Partneruniversität wird natürlich ein gewisser Geldbetrag benötigt, den man jedoch nicht ganz allein erbringen muss. Neben der eigenen Finanzierung gibt es zusätzliche Stipendien oder Finanzierungsmodelle, für die man sich bewerben kann.


Stipendien

An der Hochschule München werden diverse Stipendien vergeben, welche einen Auslandsaufenthalt unterstützen. Die erhaltenen Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden, solange sich der Stipendiat während des gesamten Aufenthalts an die Bedingungen und Voraussetzung des Stipendiums hält. Im Fall der Hochschule wäre so ein Szenario in dem Nichtbelegen der verschriebenen Mindest-Credits pro Auslands-Quarter.

Die folgenden Stipendien gab es in der Vergangenheit:
* ISAP Stipendium des DAAD
* PROMOS Stipendium des DAAD
* Erasmus + Programm des DAAD
* HAW. International des DAAD

ISAP Stipendium

Ziel des Programms ist der Aufbau dauerhafter Kooperationen zwischen ausländischen und deutschen Hochschulen durch beidseitigen Studierenden- und Dozentenaustausch.
Die deutschen Hochschulen können Sprachkurs- und Tutorenmittel zur Betreuung der Studierenden und Alumni (auch mithilfe digitaler Formate), Mittel für Kurzzeitdozenturen für deutsche und ausländische Hochschullehrer/innen und Mittel für Kontaktreisen von Projektteilnehmer/innen der deutschen Hochschule an die ausländische Partnerhochschule beantragen. Die teilnehmenden Studierenden der deutschen Hochschule erhalten ein einmaliges länderabhängiges Mobilitätsstipendium und während des Auslandsaufenthaltes ein monatliches Vollstipendium sowie eine monatliche Versicherungspauschale. Bei Partnerhochschulen aus Entwicklungs- und Schwellenländern können die Studierenden ein einmaliges länderabhängiges Mobilitätsstipendium und eine monatliche Aufenthaltspauschale für die Studienzeit in Deutschland erhalten.

Für die Studierenden „Druck- und Medientechnik“ stehen jährlich vier ISAP Stipendien bereit. Gefördert werden:

  • Reisekosten pauschal mit Mobilitätsstipendium 1525 €
  • Aufenthaltskosten für sechs Monate pauschal mit monatliche Rate (1050 €) + monatlicher Versicherungszuschuss (35 €) = 1085 €



PROMOS Stipendium

Im Kontext der Bologna-Reform wurde das Programm PROMOS ins Leben gerufen. Das neue Mobilitätsprogramm bietet Stipendien für kürzere Auslandsaufenthalte (bis zu sechs Monaten) um beispielsweise auch während eines eng terminierten Bachelor-Studienganges den Sprung ins Ausland zu wagen. Die Stipendien werden von den Hochschulen selbst in einem qualitätsorientierten Auswahlverfahren vergeben. Das PROMOS Stipendium beschert dem Stipendiaten monatlich circa 1025 bis 1075 Euro, was je nach Wechselkurs ungefähr 1200 USD entspricht.

Reisekostenzuschlag
Zu den eben genannten monetären Vorteilen, ist im PROMOS Stipendium ebenfalls ein Reisekostenzuschuss beinhaltet, der je nach Anreisekosten von 400 bis 1300 Euro reichen kann. Dieser Zuschuss steht dem Studierenden jedoch nur zur Verfügung, wenn er bei der Bewerbung mit seinem Motivationsschreiben überzeugen konnte und sich an die Rahmenbedingungen des Stipendiums halten will.
Alle Informationen, Fristen und Bewerbungsunterlagen können hier eingesehen werden.

Erasmus + Programm

Das Erasmus+ Programm fördert unter anderem den Austausch von Studierenden von zwei bis zwölf Monaten Länge (für ein Praktikum) und drei bis zwölf Monaten Länge (für ein Studium). Als Erasmus+ Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen werden anerkannt, zudem erhält man eine monatliche Förderung von bis zu 450 Euro (Studium) bzw. 550 Euro (Praktikum). Die Förderungshöhe richtet sich nach drei Ländergruppen (erstellt nach Lebenshaltungskosten), die die EU-Kommission eingerichtet hat. Seit 2018 legt die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD innerhalb dieser Gruppen die Fördersätze für Studium und Praktikum fest. Erasmus+ Stipendien sind kombinierbar mit BAföG und Deutschlandstipendium. Studierende, die ihre Kinder mit ins Ausland nehmen, erhalten ebenso wie behinderte Studierende eine zusätzliche Förderung. Bewerbungen für ein Erasmus+ Stipendium sind direkt an die eigene Hochschule zu richten (bei Praktika manchmal auch an ein Hochschulkonsortium). Bitte wenden Sie sich für Informationen zum Bewerbungsverfahren an das Akademische Auslandsamt oder die Erasmus+ Koordinatoren Ihrer Hochschule.
Alle Informationen, Fristen und Bewerbungsunterlagen können hier eingesehen werden.

HAW.International

Das praxisorientierte Studium an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen (HAW/FH) ist in Deutschland und in der Welt hoch angesehen. Der DAAD unterstützt die Studierenden von HAW/FH bei ihren Auslandsaufenthalten und die Hochschulen bei Kooperationsprojekten mit internationalen Partnern. Mehr Informationen über die gesamte Programminitiative HAW.International .

Studierende in Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen an deutschen HAW/FH erhalten in diesem Programm Stipendien für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums oder der Abschlussarbeit. Die Dauer der Förderung variiert nach Art des Aufenthalts:

  • Studienaufenthalte 3 bis 6 Monate
  • Aufenthalte im Rahmen von Abschlussarbeiten 1 bis 6 Monate.

Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen:

  • eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate,
  • Reisekostenzuschuss, dessen Höhe je nach Gastland variiert,
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung,
  • bei Studienaufenthalten: Zuschuss zu gegebenenfalls anfallenden Studiengebühren bis zu einer Obergrenze (abhängig vom Zielland),
  • bei Abschlussarbeiten: Zuschuss für Reisen im Gastland, die in direktem Zusammenhang mit dem Vorhaben entstehen.


Alle Informationen, Fristen und Bewerbungsunterlagen können hier eingesehen werden.


Andere Finanzierungsmodelle

Neben den Stipendien gibt es auch noch folgende Finanzierungsmodelle, die in der Vergangenheit von Studierenden der Hochschule München genutzt wurden: * Auslands-BAföG des DAAD * Studienkredit der KfW

Auslands-BAföG des DAAD

Auch gesetzliche Förderungen wie das BAföG können unter Umständen Ihr Auslandsstudium finanziell unterstützen, selbst wenn Sie in Deutschland keines beziehen können. Der Grund sind höhere Kosten durch den Auslandsaufenthalt. Beziehen Sie bereits Inlands-BAföG, können Sie dies jedoch nicht einfach mit ins Ausland nehmen. Für das Auslands-BAföG sind spezielle kommunale Ämter zuständig. Liegen die Förderungsvoraussetzungen vor, besteht ein Rechtsanspruch gemäß § 5 BAföG, § 16 BAföG. Die Förderung (BAföG-Auslandszuschlagsverordnung) bemisst sich nach einem bestimmten Prozentsatz, den das Auswärtige Amt zum Kaufkraftausgleich festsetzt und wird teilweise als Zuschuss gewährt. Das heißt, zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Einzige Ausnahme ist der Zuschlag zu den Studiengebühren, er muss später nicht zurückgezahlt werden. Zusätzlich zu den Bedarfssätzen für nicht bei den Eltern wohnende Studierende werden tw. Reisekostenzuschüsse, Zuschüsse für höhere Lebenshaltungskosten und Studiengebühren gewährt.

Alle Informationen, Fristen und Bewerbungsunterlagen können hier eingesehen werden.

Studienkredit der KfW

Die KfW finanzieren Lebenshaltungs¬kosten während des Studiums unabhängig vom Studien-fach. Es spielt keine Rolle, ob man in Vollzeit, Teilzeit oder berufs¬begleitend studieren. Auch Fern¬studien¬gänge sind möglich. Auslands¬semester werden gefördert, wenn man weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist. Die eigene Hochschule muss ihren Sitz in Deutschland haben und staatlich oder staatlich anerkannt sein.
Alle weiteren Informationen, Fristen und Bewerbungsunterlagen können hier eingesehen werden.


Eigene Finanzierung


Lebenshaltungskosten

Die große Frage, die sich stellt, ist mit welchen Lebenshaltungskosten man während seines Auslandsaufenthalts rechnen muss. Leider gibt es auf diese Frage keine pauschale und universell gültige Antwort, denn jeder hat andere Gewohnheiten, Hobbies und Konsumverhalten.
Allerdings stimmt das Vorurteil, dass in Amerika alles teurer ist und so werden die Lebensunterhaltskosten auch relativ hoch angesetzt. Es besteht zwar die Möglichkeit, sich an der Cal Poly für einen Studentenjob zu bewerben, um etwas Geld dazu zu verdienen, jedoch muss man sich darauf einstellen, dass jeder Monat mit einer rotem Minus enden wird. Deswegen ist es eben auch besonders wichtig, dass man mit genügend liquiden Mitteln, circa 6.000 Euro auf dem Konto, dort lebt.
Die folgende Tabelle enthält geschätzte und gerundete Werte, sollte jedoch einen guten Überblick über die monatlichen Kosten geben.

Kostenstelle Kosten in USD
Miete - 800,00
Transport - 20,00
Essen - 350,00
Freizeit - 500,00
Telefon - 40,00
Stipendium + 1200,00
Gesamt - 510,00


Reisekosten

Reisekosten sind in der oberen Tabelle absichtlich nicht berücksichtigt, da diese meistens in Vorlesungsfreien Zeiten oder nach dem Programm anfallen. Außerdem lässt sich hier keine genaue Zahl nennen, da jeder etwas anderes plant und mehr oder weniger Geld ausgibt. Nach Erfahrungen lässt sich jedoch sagen, dass man bei einem 2-3 wöchigem Roadtrip mit Nationalparks, Motels und einem Abstecher in Las Vegas mit ungefähr 5.000 Euro Reisekosten rechnen muss.

Vor dem Konsulat Besuch

Bevor man dem Konsulat einen Besuch abstattet, muss man sich von seiner Bank einen Finanzierungsnachweis beschaffen. Hierzu frägt man am besten seinen Bankberater, da dieser hier im optimalen Fall aushelfen kann. Unter anderem kann jedoch auch ein Kontoauszug ausgedruckt und an den passenden Stellen, wie Kontonummer, geschwärzt werden. Bei diesem Nachweis geht es darum, dass man belegen kann, dass man kurz vor Reiseantritt 6.000 bis 10.000 Euro liquide auf seinem Konto besitzt. Der Konsul und die Behörden wollen so sicher gehen, dass man bei seinem Aufenthalt im Ausland nicht zum Sozialfall wird. Am besten sollte man hier sein Erspartes oder Geld von den Eltern auf sein Konto überweisen lassen, einen Ausdruck als Momentaufnahme erstellen und dann das Geld wieder zurückgeben. So geht man sicher, dass man genug Geld auf dieser Momentaufnahme hatte und entgeht somit einer potenziellen Visumsverweigerung aufgrund fehlender Geldmittel.

Vor jedem Quarterbeginn

Vor jedem Quarterbeginn fallen ungefähr 500 Dollar an Versicherungs- und Kursgebühren an. Diese Gebühren muss man dann über das My Cal Poly Portal digital über seine hinterlegte Kreditkarte bezahlen.

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